Ausbildung im digitalen Zeitalter

Welche Herausforderungen kommen auf die Ausbildung im digitalen Zeitalter zu?

Berufsbilder und Arbeitswelt ändern sich – und mit ihnen die Anforderungen an die duale Ausbildung. Digitalisierung bedeutet hier nicht nur die reine Onlinepräsenz von Unternehmen, sondern auch interaktive Bewerbungsprozesse und digitale Aus- und Weiterbildungsangebote während der Ausbildung.

Klassische Bewerbungsverfahren mit Passfoto und Bewerbungsmappe sorgen heute eher für Kopfschütteln, als für Akzeptanz bei den Digital Natives. Bewerbungen über die Firmenhomepage, Jobmaschinen und Netzwerke wie Xing, Monster, LinkedIn etc. sind zeitgemäßer und effizienter. Deren intelligente Bewerbungsmasken führen nicht nur die Stammdaten der Bewerber zusammen, sondern befragen diese auch nach deren Motivation, Werten, Fähigkeiten und mehr. Während Onlinebewerbungen schon als Standart gelten, sieht es mit der elektronischen Barrierefreiheit in der dualen Ausbildung noch meist ganz anders aus.


die Vorteile nutzen

Egal ob Praxisberichtsheft, Wochenberichte oder die Anmeldung zur Zwischenprüfung – Papier ist meist noch das Maß aller Dinge. Auch wenn die Wünsche der Generation Y damit meist auf der Strecke bleiben. Die Gründe hierfür liegen im klassischen Generationenkonflikt von Digital Natives und Digital Immigrants. Dabei können beide Seiten gewinnbringend voneinander profitieren. Während „die alten Hasen“ weiterhin ihre fachliche Kompetenz vermitteln, können Azubis Digitalisierungspotentiale identifizieren und die Betriebe fit für die Zukunft machen. Mit den Digiscouts setzt das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. (RKW) beispielsweise genau so eine Strategie um.

Digitalisierung und E-Learning machen Azubis Spaß und Unternehmen attraktiv für Bewerber der Generation Y. Sie stellen die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit sicher und sind überzeugende Argumente für dringend benötigte Fachkräfte.

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